Brauerei & Produktion

mahr's inhaber ingmar und stephan michel

Die Bierspezialitäten der "Mahr's Bräu Bamberg, Gebrüder Michel" werden ausschließlich nach der ältesten heute noch geltenden Verordnung, dem "Bayerischen Reinheitsgebot von 1516" gebraut. Die Mahr's Bräu verwendet zur Herstellung der Biere nur naturreine Rohstoffe (Malz, Hopfen Hefe, Wasser). Beim Kauf der Rohstoffe legen wir besonderen Wert auf heimischen, neutral kontrollierten Anbau.



Das Malz wird aussschließlich von den beiden ortsansässigen Mälzereien als Sackware geliefert und sachgerecht gelagert. Das für den Sudprozess benötigte Malz läuft zuerst über eine Malzputzeinrichtung, wobei ein Schwingsieb den Ausputz sortiert und der Malzstaub durch einen Zyklon abgeschieden wird. Der dabei anfallende Ausputz und Malzstaub geht als Futtermittel an die Landwirtschaft.Im Sudhaus wird das Malzschrot mit Brauwasser vermischt und die gewonnene Menge Maische auf bestimmte Temperatur erhitzt. Malzeigene Enzyme bauen Eiweiß und Stärke ab und die schwerlöslichen Bestandteile verflüssigen sich. Der Läuterbottich trennt lösliche und unlösliche Bestandteile der Maische. Die gewonnene flüssige, zuckerhaltige Würze wird mit Hopfen gekocht und je nach Biersorte auf eine bestimmte Konzentration eingedampft. Ein einstufiger Wärmeaustauscher kühlt die Würze auf 7 - 8°C ab und das im Gegenstrom fließende Brauwasser erhitzt sich auf 80°C und findet Verwendung für den Folgsud.


Im Gärkeller wird die abgekühlte Würze mit Bierhefe versetzt und der Hauptbestandteil des Malzzuckers in Alkohol, Kohlendioxid und Wärme umgewandelt. Die Hauptgärung findet ausschließlich in geschlossenen Gärtanks statt, die mit einer Eiswasserzonenkühlung ausgestattet sind. Zur geschmacklichen Vollendung stehen bei der Nachgärung, der Klärung und der Reifung des Jungbieres liegende und stehende Lagertanks zur Verfügung.

Die Überschusshefe wird an befreundete Brauereien oder als Futtermittel an die Landwirtschaft abgegeben. Im Lagerkeller reift das Jungbier bis zur geschmacklichen Vollendung. Außer unseren hefetrüben Bierspezialitäten werden alle Biersorten filtriert. Eine Kieselgur- und Schichtenfiltration ermöglicht eine biologisch-physikalische Haltbarkeit und eine Geschmackstabilität der Biere, Die Abfüllung erfolgt aussschließlich in Mehrwegflaschen und in Fässern. Die verwendeten Einlagen in den Kronkorken sind PVC-frei, die Etikette aluminiumfrei. Auf eine Staniolisierung der Flaschenhälse wird grundsätzlich verzichtet. Glas- und Flaschenbruch wird einer Glashütte zur Wiederverwertung zugeführt.

Unser Braumeister wird Sie gerne durch die Brauerei führen. (Mindestteilnehmeranzahl: 15 Personen)
Kontakt: 0951 / 9 15 17 - 0
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