Mahrs Bräu “rockt” den Berg – Entla´s Keller setzt ab April auf Bier aus der Wunderburg - Mahrs Bräu
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Erlangen hat – ähnlich wie Bamberg – eine bewegte Biergeschichte. Noch im 19. Jahrhundert verzeichnete die Stadt 18 Brauereien. Ebenfalls eine Gemeinsamkeit mit Bamberg: Auch in Erlangen geht man gerne „auf den Keller“. Ganz besonders gerne sogar auf den Entla´s Keller – dem ältesten Keller des Berges, welcher für seine hervorragende Lage, seinen „Ochs am Spieß“ und natürlich für die gute Stimmung und die kühle Maß während der Bergkirchweih bekannt ist.

Und letzteres kommt – ab Saisonstart im April – unter anderem aus der Bamberger Wunderburg. Denn der älteste Keller am Berg setzt ab 2019 auch auf das Bier der Mahrs Bräu – einer der ältesten Traditionsbrauereien Bambergs.

Mit diesem Schritt will Entla´s Chef Vincenz Schiller, welcher in die Fußstapfen seines Vaters Fritz Engelhardt getreten ist, ein Statement für Regionalität, Qualität und „guten Geschmack“ am Berg setzen. Und damit kennt er sich aus! Denn Schiller hat selbst Erfahrungen als Brauermeister gesammelt und ist mit seinem eigenen Bier, welches natürlich auch auf dem Entla´s Keller ausgeschenkt wird, seit 2015 erfolgreich.

Der Entla´s Keller ist der einzige Keller des Erlanger Berges der auch außerhalb der Bergkirchweih – nämlich von April bis Ende September geöffnet ist und mit fränkischen Schmankerln und eben demnächst mit frisch gezapftem Mahrs Bräu Bier aufwartet.

Doch nicht nur außerhalb der Festzeit ist dieser Keller besonders. Auch während der – jährlich 1,2 Millionen Besucher verzeichnenden – Erlanger Bergkirchweih zeichnet den Entla´s Keller so einiges aus. So ist er zum Beispiel der einzige Keller, der nicht „nur“ Bier ausschenkt und die hungrigen Gäste mit Hilfe von externen Ständen bedient, sondern hier wird tatsächlich noch „selbst Hand angelegt“. Die großen Kellergewölbe des Entla´s Kellers verwandeln sich zur Kirchweih in eine einzige große Küche, in der es heiss und kalt hergeht. Im Innern reift der Emmentalerkäse von den höchsten Sennereien des Allgäus für Monate nach. Täglich wird hier ein ganzer Ochse verarbereitet, stündlich frische Brezn gebacken.

Und wo viel gefeiert wird, gibts auch viel Hunger. Hunderte Essen pro Tag gehen hier über den Tisch. Ganz klar, dass es da ein gescheites Bier braucht, um den Durst zu löschen. Das Ungespundete „U“ der Mahrs Bräu passt als hefetrübe Bierspezialität mit vollmundig-weichmalzigem Charakter zu deftigen Gerichten wie kein anderes. Exklusiv für „den Berg“ hat Stephan Michel das Mahrs Bräu „U“ zusammen mit Vincenz Schiller neu interpretiert. Bei dieser ausschließlich für den Berg gebrauten „U“-Version, wird während des Siedens die Hopfensorte „Mandarina Bavaria“ hinzugegeben, dadurch bekommt das süffige Kellerbier eine leicht fruchtige Note.

„a U“ gilt als kürzeste Bierbestellung der Welt. In Bamberg genügen die beiden Buchstaben „a“ und „U“ um ein kühles Ungespundetes zu ordern. Und auch der Entla´s Keller hat seinen Namen der Leidenschaft der Franken zu verdanken, Dinge gerne mal abzukürzen. So gab es früher, zu Zeiten der Vorfahren von Fritz Engelhardt den „endlich allein“-Stammtisch. Und aus „endlich allein“ (fränkisch: endli ahla) wurde über die Jahre hinweg das Entla und in Folge der Entla´s Keller.

Und hier ist die Vorfreude bereits groß. Vincenz Schiller und Stephan Michel, Doemensianer und Chef der Mahrs Bräu, freuen sich auf die Zusammenarbeit und den „Genuss am Berg“, den die beiden mit dem Ausschank des Mahrs Bräu Bieres den Gästen in Erlangen bieten wollen.

„Wir sind stolz als regionale Brauerei am Erlanger Berg vertreten zu sein.“ so Michel. „Auch wenn unser Mahrs Bräu Bier längst auch internationale Anerkennung genießt – unsere Heimat ist Franken und unsere Wurzeln liegen tief in der Bamberger Wunderburg! Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken – das ist unsere Basis, hier kommen wir her, hier sind wir gewachsen. Das wissen wir zu schätzen und deswegen freuen wir uns besonders, nun am Entla´s Keller und an der Bergkirchweih vertreten zu sein.“

Schon die Väter der beiden Unternehmer kannten und schätzten einander und auch Stephan Michel und Vincenz Schiller sind sich einig, was ihr Verständnis von Qualität und Nachhaltigkeit angeht. Sind sie doch beide sozusagen in den Betrieben großgeworden, die ihre Väter mit viel Engagement geführt und ausgebaut haben und haben von klein auf gelernt, worauf es ankommt, wenn man ein Unternehmen über Generationen weiterentwickeln will.

An erster Stelle stehen Tradition und Qualität. Zwei Werte, die Vincenz Schiller seit Jahren erfolgreich pflegt und fortführt und für die auch Stephan Michel steht. Auch er setzt in seiner Brauerei und dem dazugehörigen „Wirtshaus zur Wunderburg“ seit jeher auf Qualität. „Gute Rohstoffe, gutes Bier, gutes Personal. Anders gehts nicht.“ so Michel. „Man darf niemals anfangen, an dem zu sparen, womit man sich einen Namen gemacht hat.“ Und deswegen setzt Michel auch in Zeiten steigender Rohstoffpreise für Hopfen und Malz auf die bewährt gute Qualität. „Natürlich könnte ich jetzt anfangen günstigere Rohstoffe zu kaufen, wenn die Preise so steigen. Aber unsere Kunden kaufen unser Bier weil es eben schmeckt wie es schmeckt. Würde ich morgen anfangen minderwertige Rohstoffe zu verwenden, wäre unser Bier nicht mehr das Gleiche. Und ich könnte nicht mehr so dahinter stehen, wie ich es heute tue.“

Gutes setzt sich eben durch. Und Gleich und Gleich gesellt sich gerne. So lässt sich die Zusammenarbeit der Mahrs Bräu mit dem Entla´s Keller abschließend am treffendsten beschreiben. In der Praxis erleben, lässt sich das ab April vor Ort. Unter schattigen Bäumen sitzend, eine fränkische Brotzeit genießend und ein kühles Mahrs schlürfend.

Der Entla´s Keller Erlangen (An den Kellern 5-7, 91054 Erlangen, Tel. 09131-22100, mail@entlaskeller.de, www.entlaskeller.de) hat von April bis zum letzten Sonntag im September von 11.00 bis 23.00 Uhr und an der Bergkirchweih ab 9 Uhr geöffnet.

Auf jeden Fall neben einem Kellerbesuch auch sehenswert: Das Labyrinth aus unterirdischen Höhlen im Inneren des Erlanger Berges. Ein 21 Kilometer langes Geflecht von Gängen führt seit Hunderten von Jahren tief in den Berg hinein und verbindet die Keller heute noch miteinander. Früher –aufgrund der konstanten 8°C – von den Brauern in erster Linie als Naturlager genutzt, dienen die Kellergewölbe hinter dem „Entla´s Keller“ heute (besonders während der Bergkirchweih) auch als Küche, Lager und… als Schauplatz der Vergangenheit. Jeden Sonntag von Frühjahr bis September, außer zu Zeiten der Bergkirchweih, nimmt Fritz Engelhardt Wissensdurstige und Neugierige mit in die Gänge des Erlanger Bierberges. Und er kennt den Berg wie kein Anderer. In den letzten 40 Jahren hat er als „Kellerrats der Erlanger Unterwelt“ Unmengen an Zeit damit verbracht mit seinen eigenen Händen – und mittlerweile auch mit einem kleinen Bagger – zur Erhaltung und Sanierung des Labyriths beizutragen. Mehr zu den Führungen unter www.entlaskeller.de