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Es ist das mit Abstand längste Skilanglaufrennen der Welt – der im März im schwedischen Jokkmokk stattfindende „Red Bull Nordenskiöldsloppet“. Ein Abenteuer unter extremer Belastung – 220 Kilometer gilt es am Stück auf Skiern oberhalb des Polarkreises zu bewältigen. 350 Extremsportler machen sich auf den Weg durch die karge Landschaft und die kälte Schwedens. Mitten unter ihnen der Bamberger, Mahrs Bräu Freund und Wintersportler Carsten Unger.

Er tritt für Bamberg, die Wunderburg und die Mahrs Bräu an. Und natürlich in erster Linie für sich selbst. Denn er ist auf einer Mission. Mit einem speziell für ihn ausgearbeiteten Trainingsplan ist Carsten im Dezember nach Schweden gezogen und nimmt sich hier eine fünfmonatige Auszeit von Job und Alltag um sich voll und ganz auf sich selbst und das Rennen zu konzentrieren. In einem ganz normalen Monat im Berufsleben treibt er zwar auch schon mehr Sport als andere wahrscheinlich im ganzen Jahr, doch bleibt natürlich im Alltag nicht genügend Zeit sich dem Thema voll und ganz zu widmen und an die Grenzen zu gehen. Und die wollte Carsten „erfahren“. Und das tut er jetzt. Auf Langlaufskiern. Beim längsten Langlaufrennen der Welt. Und ein bisschen wahrscheinlich auch schon bei den Vorbereitungen im schwedischen Östersund.

„Das Rennen und auch die Vorbereitungen dazu sind eine extreme mentale und körperliche Herausforderung“, so Carsten. „Man fährt ja nicht mal eben 220 Kilometer auf einen Ruck. Im Training werde ich sicher nie mehr als 100 Kilometer am Stück fahren. Und selbst das ist schon recht hart. Am Ende entscheidet sowieso der Kopf über weiterfahren oder aufgeben. Aber ich werde mein Bestes geben um das – mein – Ziel zu erreichen.“

Und das ist wirklich eine extrem harte Herausforderung. Denn nicht alle Teilnehmer schaffen es ins Ziel. 2018 erreichten von 350 Startern 121 Athleten das Ziel nicht. Somit ist wohl jeder, der innerhalb der maximal zulässigen Zeit von 30 Stunden heil im Ziel ankommt, fast schon ein Sieger. Und Carsten ist natürlich bestrebt, nicht nur „anzukommen“. „Eine Medaille würde mich unheimlich glücklich machen“, so Carsten. Die erhält jeder, er es unter 21:22 Stunden, ins Ziel schafft. Wir drücken fest die Daumen.

Er hat sich das so ausgedacht, er ist aufgebrochen und am 30. März geht er zusammen mit 350 willensstarken Athleten an den Start – „Team“ Mahrs Bräu Athlet Carsten Unger. „Team“ steht in diesem Fall allerdings eher für die Unterstützung, die Carsten (auch in Form von feinstem Gerstensaft aus der heimischen Wunderburg) von uns erfährt. Denn bewältigen muss er das wohl härteste Langlaufrennen ganz alleine.

Mehr über Carstens Zeit in Schweden, seine Gedanken, die Beweggründe und die Vorbereitungsrennen in seinem Blog „Mission 220km“ oder demnächst hier.