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„Noch 999 Meter zur Bergkirchweih“. Das besagt das Schild, vor Marco Tonins Eiscafe Bassanese in Erlangen während der Bergkirchweih. Bei Bassanese erwartet die Gäste leckeres Eis – aus Sonne, Obst und frischer Milch – in allen erdenklichen Varianten und, zur Bergkirchweih 2019, auch Mahrs Bräu „Helles“ und „a U“ aus der Dose.

Wie es dazu kam? Das eine ist die Freundschaft, die Marco Tonin und Stephan Michel seit vielen Jahren verbindet. Das andere ist die Tatsache, dass zur Bergkirchweih keine Getränke in Flaschen über die Theke gehen dürfen. Um den Kunden auf dem Weg zur Bergkirchweih trotzdem ein ordentliches, fränkisches Bier anbieten zu können, gibts das bei Bassanese jetzt eben im „Mini-Partyfass“, sozusagen frisch gezapft, für höchsten Biergenuss.

Die Aussage „Dosenbier schmeckt nicht“ haben wir unseren Erfahrungen der letzten Jahre zu verdanken, gab es doch nur industriell hergestelltes „Massenbier“ in Dosen. Doch der Markt denkt gerade um, die Dose erlebt ein Comeback – nein, viel mehr einen neuen Durchbruch, denn die Zeiten haben sich geändert. Der Dosenabsatz weltweit hat sich enorm erhöht, und das „kleine Fass“ hat viele Argumente, die es zum idealen Begleiter zum Beispiel auf Festivals und Veranstaltungen machen: Geschmack und Frische bleiben aufgrund der Lichtundurchlässigkeit von Aluminium besser erhalten als in Glasflaschen, die Rückgabe-Quote der Dose ist aufgrund der höheren Bepfandung besser als die von Glasflaschen und auch im Recycling hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Kombiniert man dies nun, wie die Mahrs Bräu, noch mit 100% ökologisch abbaubaren Sixpackringen, die innerhalb weniger Wochen im Freien oder Wasser abgebaut sind… klingt das nach einer guten Alternative für den Weg zur Bergkirchweih.

Das ist auch Marco Tonin vom Eiscafe Bassanese nicht entgangen, der sich permanent Gedanken macht, wie man dem Besucher der Bergkirchweih am besten gerecht wird und auch die Umwelt nicht außer acht lässt.

Nach reiflicher Überlegung hat er sich nun für die Dose entschieden. „Es spricht einfach vieles dafür, außerdem schmeckt das Seidla wirklich überragend. Das möchte ich meinen Kunden nicht vorenthalten.“ so Marco Tonin. „Wir haben lange überlegt.

1.) Bier ohne Pfand in Einweg-Plastikbechern ausschenken, damit es auf dem Weg zur Bergkirchweih getrunken werden kann? Nein! Diese Plastikbecher würden zu großen Teilen irgendwo in der Umwelt entsorgt werden und wären selbst im Mülleimer keine gute Sache.

2. Bier mit Pfand in Mehrweg-Plastikbechern ausschenken, damit der Becher zurückgebracht wird? Nein! Unsere Gäste auf dem Weg zur Kirchweih (man denke an die 999 Meter) bringen den Becher nicht zu uns zurück, sondern feiern auf dem Berg weiter, der Becher… irgendwo.

3. Bier in der Flasche ausschenken, Geschmack und Umwelt im Hinterkopf? Nein! Die Flasche ist während der Bergkirchweih verboten, und auch wegen der Bruchgefahr in Kombination mit Alkoholeinfluss erfahrungsgemäß keine gute Idee.

4. Fränkisches Bier in der Dose verkaufen? Ja. Das klingt nach einem guten Kompromiss. Mit 25 Cent bepfandet nimmt man die Dose mit Richtung Bergkirchweih. Abgeben kann man Sie in allen Getränkegeschäften auf dem Weg dorthin. Oder man lässt sie – auch ein schöner Gedanke, einfach für die Menschen am Mülleimer stehen, denen mit dem Pfand von 25 Cent geholfen ist, wenn sie die Dose abgeben.“

Also, Fazit. Mahrs Bräu, Bassanese und Berg. Das klingt nach einem Plan.

Übrigens, auf dem Entla´s Keller am Berg gibts dann das zweite Seidla Mahrs Bräu – vom Fass. Prost!